Gutschein fürs Essen gehen: Restaurant, Frühstück und Kochabend

Ideen, Texte und Gestaltungstipps für Essens-Gutscheine: vom Restaurantbesuch über Frühstück ans Bett bis zum Dreigängemenü bei dir zu Hause.

Redaktion Goodschein · Aktualisiert am

Ein Gutschein fürs Essen gehen ist einer der beliebtesten Gutscheine überhaupt, weil er fast immer passt und leicht einzulösen ist. Am besten wirkt er, wenn er konkret ist: welches Restaurant, welche Art von Essen, wer kommt mit. Hier findest du Ideen vom Restaurantbesuch bis zum Frühstück ans Bett, Textvorlagen und Tipps zur Gestaltung.

Weitere Ideen aus anderen Kategorien findest du in den Gutschein-Ideen.

Restaurant, selbst gekocht oder Frühstück?

Es gibt drei Grundformen für Essens-Gutscheine. Welche passt, hängt von Person, Budget und deinem Kochtalent ab.

FormPasst zuBudget (ca.)Aufwand
Restaurant-EinladungGenießern, Menschen ohne Zeit40–150 €gering
Selbst gekochtes MenüEngen Freunden, Partner*in20–60 €mittel bis hoch
Frühstück oder BrunchLangschläfern, Familien10–40 €gering bis mittel
Kochabend zusammenNeugierigen, Hobbyköchen20–50 €mittel
PicknickNaturmenschen, Paaren15–40 €mittel

Gutschein-Ideen fürs Restaurant

Ein Restaurant-Gutschein wird persönlich, wenn du das Restaurant passend auswählst.

  • Das Lieblingsrestaurant: sicher, aber wenig überraschend.
  • Ein Restaurant, das die Person lange ausprobieren wollte: zeigt, dass du zugehört hast.
  • Eine Küche, die sie noch nicht kennt: etwa äthiopisch, georgisch oder koreanisch.
  • Ein Restaurant mit Erinnerung: der Ort eures ersten Treffens oder ein Lieblingsplatz aus dem Urlaub, nachgekocht in der Stadt.
  • Eine Food-Tour: drei Imbisse, drei Gänge, an einem Abend.

Ein Beispiel: Dein Kollege hat beim Mittagessen erzählt, dass er noch nie richtig gutes Ramen gegessen hat. Ein Gutschein „für eine Schüssel Ramen in dem Laden, von dem alle reden, inklusive Begleitung durch mich“ ist klein, aber genau richtig.

Gutschein für ein selbst gekochtes Essen

Ein selbst gekochtes Menü ist oft das persönlichste Essens-Geschenk. Es zeigt Aufwand und lässt sich auf die Vorlieben der Person abstimmen.

Ideen für selbst gekochte Gutscheine:

  1. Dreigängemenü mit Wunschthema (italienisch, mexikanisch, Omas Küche)
  2. Lieblingsessen aus der Kindheit, nachgekocht
  3. Pizza mit selbst gemachtem Teig
  4. Burger-Abend mit allen Toppings
  5. Curry-Abend mit drei Sorten
  6. Ein Gericht aus einem Land, in das die Person reisen möchte
  7. Kuchen nach Wunsch, einmal im Monat
  8. Fünf vorgekochte Mahlzeiten zum Einfrieren

Tipp: Gestalte den Gutschein als kleine Speisekarte mit den geplanten Gängen. Wenn du noch nicht weißt, was du kochst, lass die Person aus drei Menüs wählen.

Gutschein für Frühstück und Brunch

Frühstücks-Gutscheine sind günstig, schnell umgesetzt und kommen fast immer gut an. Sie passen besonders für Partner*innen, Eltern und Menschen, die morgens selten Ruhe haben.

  • Frühstück ans Bett mit frischen Brötchen
  • Brunch am Sonntag bei dir
  • Frühstück im Lieblingscafé
  • Pancake-Morgen
  • Sonnenaufgangs-Frühstück mit Thermoskanne auf einer Bank mit Aussicht
  • Frühstückskorb, an die Haustür geliefert

Gerade das Frühstück ans Bett ist ein Klassiker unter den Gutscheinen für Paare. Mehr Ideen findest du bei den Liebesgutscheinen.

Gutschein für einen Kochabend zusammen

Ein gemeinsamer Kochabend ist mehr als ein Essen: Er ist ein Erlebnis. Ihr wählt zusammen ein Rezept, kauft ein und kocht.

Das funktioniert besonders gut mit einem Thema:

  • Länderabend: Ein Land, drei Gänge.
  • Teig-Abend: Pasta, Gnocchi oder Maultaschen selbst machen.
  • Sushi-Abend: Rollen lernen, mit Beilagen.
  • Kochduell: Gleiche Zutaten, zwei Gerichte, eine Jury.

Wenn du lieber einen professionellen Kochkurs verschenkst, findest du passende Ideen bei den Erlebnisgutschein-Ideen.

Textvorlagen für Essens-Gutscheine

Ein Essens-Gutschein-Text verrät, was es gibt, und macht Appetit.

Restaurant:

„Gutschein für einen Abend im Restaurant deiner Wahl. Ich reserviere, du bestellst, ohne auf die rechte Spalte zu schauen. Einzulösen bis Ende April.“

Selbst gekocht:

„Heute gibt’s nichts, aber bald: ein Dreigängemenü nach deinem Wunsch, gekocht von mir. Abwasch inklusive.“

Frühstück:

„Gutschein für ein Frühstück ans Bett. Mit Kaffee, frischen Brötchen und ohne Krümel-Diskussion. Einlösbar an jedem Sonntag.“

Kochabend:

„Einmal Pasta von Hand, gemeinsam gemacht. Ich bringe Mehl, Eier und Geduld mit.“

Mehr Formulierungen findest du im Ratgeber Gutschein-Texte schreiben.

Essens-Gutschein gestalten: die Speisekarten-Idee

Die schönste Form für einen Essens-Gutschein ist eine kleine Speisekarte. So sieht sie aus:

  1. Format: Klappkarte aus einem halbierten A4-Blatt (ca. 10,5 × 29,7 cm) oder DIN lang.
  2. Außen: Der Name des „Restaurants“, etwa „Bei Lena“ oder „Café Wohnzimmer“.
  3. Innen oben: „Gutschein für …“
  4. Innen Mitte: Die Gänge untereinander, mit Linie dazwischen.
  5. Innen unten: Gültigkeit, Absender, eventuell „Reservierung erbeten“.

Eine ausführliche Beschreibung verschiedener Layouts steht im Artikel Gutschein-Vorlage zum Nachbauen.

Essens-Gutscheine für verschiedene Menschen

Ein Essens-Gutschein wirkt noch persönlicher, wenn er zur Lebenssituation passt. Je nach Person lohnt sich eine andere Form.

Für junge Eltern: Ein Gutschein über „fünf Abendessen, vorgekocht und eingefroren“ ist in den ersten Wochen mit Baby Gold wert. Noch besser: Du lieferst sie selbst und bleibst nicht zu lange.

Für Studierende: Ein Gutschein für einen Sonntagsbraten wie zu Hause oder eine Einladung in ein Restaurant, das sonst nicht ins Budget passt.

Für Großeltern: Ein Mittagessen in einem Gasthaus mit gutem Zugang, das sie von früher kennen, oder ein gemeinsames Kochen eines alten Familienrezepts. Mehr Ideen stehen im Artikel Gutschein für Oma und Opa.

Für Menschen mit wenig Zeit: Ein Frühstückskorb an der Tür oder ein Mittagessen in der Nähe des Arbeitsplatzes. Hauptsache, es kostet keine Planung.

Für Feinschmecker: Eine Küche, die sie noch nicht kennen, oder ein Verkostungsmenü. Hier lohnt es sich, Bewertungen zu lesen und rechtzeitig zu reservieren.

Gutschein-Serie: Essen über das Jahr

Statt eines einzelnen Essens kannst du auch eine Serie verschenken. Das schafft regelmäßige Treffen und bleibt länger in Erinnerung.

  • Zwölf Monate, zwölf Küchen: Jeden Monat probiert ihr ein anderes Land aus.
  • Vier Jahreszeiten-Menüs: Spargel im Frühling, Grillen im Sommer, Kürbis im Herbst, Fondue im Winter.
  • Frühstücks-Abo: Jeden ersten Sonntag im Monat Frühstück, abwechselnd bei dir und bei der Person.
  • Kuchen-Kalender: Ein Kuchen pro Monat, die Sorte steht schon auf dem Gutschein.

Eine Serie lässt sich gut als kleines Heft gestalten, mit einer Seite pro Termin. Wie das geht, steht im Artikel Gutscheinheft selber machen.

Häufige Fehler bei Essens-Gutscheinen

  1. Unklares Restaurant: „Essen gehen“ ohne Ort führt oft dazu, dass sich niemand entscheidet.
  2. Allergien vergessen: Kläre vorher Unverträglichkeiten und Vorlieben, gerade beim selbst gekochten Menü.
  3. Betrag auf der Einladung: Bei einer Einladung wirkt ein Betrag kleinlich.
  4. Keine Reservierung: Bei beliebten Restaurants rechtzeitig reservieren, sonst wird der Gutschein zur Enttäuschung.

Essens-Gutscheine sind auch für Familien beliebt. Ideen, wie du Eltern mit einem Essen überraschst, findest du im Artikel Gutschein für Eltern.

Häufige Fragen

Wie schreibe ich einen Gutschein fürs Essen gehen?
Nenne Anlass, Restaurant oder Art des Essens, für wen und bis wann. Zum Beispiel: „Gutschein für ein Abendessen im Lieblingsitaliener, für uns zwei, einzulösen bis Ende Mai. Ich reserviere, du bestellst.“
Soll ich einen Betrag auf den Essens-Gutschein schreiben?
Bei einer Einladung besser nicht, denn die Person soll ohne Blick auf die Preise bestellen können. Bei einem Gutschein, den jemand allein einlöst, kann ein Betrag sinnvoll sein, damit klar ist, was abgedeckt ist.
Was ist eine gute Alternative zum Restaurantgutschein?
Ein selbst gekochtes Menü bei dir, ein Frühstück ans Bett, ein Picknick oder ein Kochabend, bei dem ihr zusammen kocht. Das ist oft persönlicher und günstiger.
Wie gestalte ich einen Essens-Gutschein?
Gestalte ihn wie eine kleine Speisekarte: Überschrift, darunter die Gänge oder das Restaurant, unten Gültigkeit und Absender. Ein Besteck- oder Teller-Symbol macht das Thema sofort sichtbar.

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